Entwickler-Einblick – Solo-Ops

16. Okt.. 2024 - Destiny 2 Dev Team

Willkommen zu einem weiteren Entwickler-Einblick zum Thema Codename: Grenzen. Diese Artikel befassen sich eingehend mit vielen Änderungen, die nächstes Jahr in Destiny 2 eingeführt werden. In unserem Artikel „Den Weg für neue Grenzen ebnen“ findet ihr mehr Informationen zu unseren Plänen sowie eine Liste dieser Artikel, die wir stets aktualisieren, sobald wir neue veröffentlichen.

Das Thema dieser Woche ist die neue Aktivitätenkategorie „Solo-Ops“. Solo-Ops sind kurze Missionen, die für Solo-Spieler:innen leicht zu bewältigen sind, schnell abgeschlossen werden können und Spaß beim erneuten Spielen machen.

Kurz und knackig

  • Solo-Ops sind 10-minütige Missionen, die von Solo-Spieler:innen oder Einsatztrupps abgeschlossen werden können.
  • Diese Missionen erfordern nur einen geringen Einsatz, ermöglichen aber dennoch eine Herausforderungsanpassung, um bessere Ausrüstung zu erhalten.
  • Sie sind so konzipiert, dass sie auch bei wiederholtem Spielen frisch bleiben.

Das Problem

In den letzten Jahren haben wir Destiny als ein Spiel aufgebaut, in dem man mit anderen Hütern zusammenkommen und das Spiel gemeinsam genießen kann. Wir haben viele neue Aktivitäten mit Spielersuche entwickelt, von Schlachtfeldern bis hin zu Ansturm, und Funktionen wie den Einsatztrupp-Finder eingeführt, um es einfacher zu machen, sich mit anderen Leuten zusammenzuschließen. Wir haben miterlebt, wie unsere Community so eng zusammengewachsen ist wie nie zuvor, und das ist großartig.

Manchmal möchte man aber einfach nur 10 oder 20 Minuten spielen und dabei die Gewissheit verspüren, dass es die Zeit wert war. Momentan gibt es dafür nur zwei Möglichkeiten: Entweder man spielt in direktem Wettkampf mit anderen Spieler:innen (Schmelztiegel und Gambit) oder man hat das Gefühl, dass man gegen die eigenen Einsatztrupp-Mitglieder spielt (Strikes und Schlachtfelder). Die Aktivitäten, die sich am besten für Solo-Spieler:innen eignen, sind zeitaufwendig. Story-Missionen können eine halbe Stunde oder mehr in Anspruch nehmen, für Verlorene Sektoren muss man sich an den Zielort begeben, um sie zu spielen, und wenn man sich als Solo-Spieler:in in Multiplayer-Aktivitäten stürzt (z. B. einen Dungeon im Alleingang zu meistern), kann das stressig sein und noch mehr Zeit in Anspruch nehmen als mit einem Einsatztrupp.

Hier haben wir eine Lücke entdeckt: kurze Aktivitäten, die Solo-Spieler:innen in ihrem eigenen Tempo spielen können.

Die Lösung

Solo-Ops sind Aktivitäten, die auf kurze Spielzeiten ausgerichtet sind und von Solo-Spieler:innen gut bewältigt werden können. Sie können vom Portal aus gestartet werden und haben eine geplante Basis-Spielzeit von 10 Minuten. Jede Solo-Ops-Aktivität soll den Spaß am Kampf-Action-Gameplay von Destiny hervorheben und Spieler:innen unkomplizierte Zielvorgaben bieten, bei denen das Gunplay im Vordergrund steht. Die Solo-Ops-Missionen sind nicht als intensive Herausforderungen gedacht, bei denen es um Buildcraft-Fähigkeiten oder Daumengeschicklichkeit geht. Stattdessen wollen wir, dass sie sich auf die Freude am Spielen in der Destiny-Action-Sandbox konzentrieren, und zwar auf eine Art und Weise, die es einfach macht, in wenigen Minuten loszulegen und zu spielen.

Skalierung der Prämien

In Solo-Ops wird es wie in vielen unserer anderen Aktivitäten ein Punktesystem und Herausforderungsanpassungen geben. Somit können Spieler:innen schrittweise Fortschritte in Richtung besserer und mächtigerer Ausrüstung machen und die Schwierigkeit der Aktivität mit einer Vielzahl von Modifikatoren anpassen. Bei den Solo-Ops-Aktivitäten muss man sich dennoch anstrengen, denn die erreichten Punkte tragen zur Qualität der Beute bei. Aber wir versuchen, diese Missionen so zu gestalten, dass eine gute Punktzahl durch Bewegen, Schießen und Looten erreicht wird und nicht davon abhängt, welche Ausrüstung und welches Build man in die Missionen mitbringt.

Variabilität der Mission

Ein weiteres Ziel von Solo-Ops ist es, Aktivitäten mit höherer Variabilität zwischen den einzelnen Spielen zu kreieren. Da diese Missionen eine Möglichkeit sind, sich bessere Ausrüstung zu erspielen, wollen wir dafür sorgen, dass sie möglichst lange spannend bleiben und die Inhalte weniger vorhersehbar sind. Zum Beispiel versuchen wir gerade, für jede Mission eine Variante für mindestens zwei Kämpfergruppen zu finden (jede mit einer einzigartigen Zielvorgabe).

Solo-Ops-Missionen werden manchmal optionale Zielvorgaben enthalten, die man erst sieht, wenn man sich in der Aktivität befindet, z. B. Schatzgoblins oder Zugang zu geheimen Räumen, die normalerweise verschlossen sind. Wir haben auch zufällige Schatztruhen in der Aktivität verstreut und wenn ihr sie findet, erhaltet ihr einen Bonus auf eure Endpunktzahl.

Ein Teil der Aktivitätstechnologie, an der wir für diese Missionen gearbeitet haben, ist ein dynamisches System zum Spawnen von Gegnern. Dieses System läuft im Hintergrund und überprüft, wie gut ihr euch schlagt, wie lange ihr schon nicht mehr im Kampf gewesen seid und wie weit ihr von der Zielvorgabe entfernt seid. Wenn das System feststellt, dass man eine Herausforderung braucht, werden Gegnergruppen gespawnt. Im Vergleich zu unseren anderen Aktivitäten, bei denen die Kadenz und die Orte, an denen die Feinde spawnen, oft festgeschrieben sind, spawnen bei den Solo-Ops-Missionen die Feinde zu unvorhersehbaren Zeiten an Orten, an denen man sie nicht erwartet.

Spannende Orte besuchen

Da die Solo-Ops-Missionen ein Teil des Hauptspiels und für alle verfügbar sind, wollten wir auch die Tatsache ausnutzen, dass es im gesamten Spiel viele Orte gibt, die entweder gar nicht oder zu wenig in den kostenlosen Inhalten verwendet werden. Viele schöne, spannende Orte werden nur für eine einzige Story-Mission genutzt, und die Spieler:innen haben außerhalb dieser Mission nichts davon, diese Orte aufzusuchen. Einige Zielorte (wie das Salzwerk-Gebiet in der ETZ) sind derzeit völlig ungenutzt. Das sind beeindruckende, einzigartige Zielorte in Destiny, und wir denken, dass Solo-Ops eine tolle Gelegenheit bieten, einige dieser Orte zu besuchen, die vielleicht nicht die Aufmerksamkeit bekommen haben, die ihre handwerkliche Qualität verdient.

Die Solo-Ops-Missionen führen euch an Orte, die ihr vielleicht schon einmal besucht habt, aber die neuen Zielvorgaben und das dynamische Gegner-Spawning-System tragen dazu bei, dass sich das Spielerlebnis nicht nur neu, sondern auch vertraut anfühlt. Viele Spieler:innen werden sich in den Solo-Ops-Missionen zum ersten Mal an diese Orte begeben und wir denken, dass alle die Gelegenheit haben sollten, diese ikonischen Orte zu besuchen.

Insgesamt hoffen wir, dass die Solo-Ops-Missionen eine gute Aktivität für diejenigen sind, die nur wenig Zeit zum Spielen haben, lieber alleine spielen oder nach einer weniger anstrengenden Möglichkeit suchen, die Destiny-Sandbox zu erkunden – oder auch eine Kombination aus diesen drei Aspekten.

FAQ

Kann man sie nur alleine oder auch in einem Einsatztrupp spielen?

Solo-Ops-Aktivitäten können in Einsatztrupps mit bis zu drei Spieler:innen gespielt werden, denn wir würden nie wollen, dass ihr nicht mit euren Freunden spielen könnt. Wir arbeiten an einem System, das die Schwierigkeitsstufe der Begegnungen automatisch an die Größe eures Einsatztrupps anpasst. Wenn ihr allerdings mit anderen Leuten spielen wollt, sind die Einsatztrupp-Ops der bessere Weg, um bessere Ausrüstung zu bekommen.

Wird es eine Spielersuche in den Solo-Ops geben?

Nein, wenn ihr mit anderen Leuten spielen wollt, ist Einsatztrupp-Ops die richtige Wahl.

Wird es in Solo-Ops Champions/Fluch/[bestimmte Modifikatoren] geben?

Wir haben uns noch nicht auf eine bestimmte Gruppe von Modifikatoren festgelegt, die wir in Solo-Ops einbauen werden. Wir können nicht einfach die gleichen Modifikatoren wie z.B. in Strikes verwenden, weil wir auf ein kompaktes Spielerlebnis für Solo-Spieler:innen hinarbeiten, und wir wollen sicherstellen, dass die unterstützten Modifikatoren die Missionen nicht von diesem Erlebnis ablenken. Wir möchten Flüche unterstützen, da sie eine gute Möglichkeit bieten, die Vielseitigkeit des Spielerlebnisses über mehrere Spiele hinweg zu erhöhen.

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