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Eine Nachricht von Bungies CEO Pete Parsons

Zunächst möchte ich mich bei allen entschuldigen, die bei Bungie jemals etwas anderes als ein sicheres, faires und professionelles Arbeitsumfeld erlebt haben. Ich bin nicht hier, um die Erfahrungen zu widerlegen oder in Frage zu stellen, die wir heute von den Menschen hören, mit denen wir das Glück hatten, zusammenzuarbeiten und die unserem Studio ihre Zeit und ihr Talent geschenkt haben. Unsere Handlungen oder in einigen Fällen auch unsere Untätigkeit haben diesen Menschen Schmerzen bereitet. Ich entschuldige mich persönlich und im Namen des gesamten Teams von Bungie, das beim Lesen dieser Berichte tiefes Mitgefühl und Traurigkeit empfindet.  

In den letzten Jahren haben wir bei Bungie an wesentlichen Veränderungen gearbeitet:  
  • Wir haben einige Personen aus unserem Studio entlassen, ohne Rücksicht auf ihre Position, Beschäftigungsdauer oder ihre zwischenmenschlichen Beziehungen – eine Maßnahme, die wir nur ergreifen können, wenn sich mutige Menschen zu Wort melden oder wenn schlechtes Verhalten offen zutage tritt. Wir waren in Bezug auf die Beendigung ihrer Arbeitsverhältnisse nicht immer so transparent oder so schnell, wie wir es hätten sein sollen, aber toxisches Verhalten wird von niemandem geduldet. Ein „Rockstar“ zu sein, ist keine Entschuldigung, ganz gleich, wie gefeiert oder erfolgreich man ist. 
  • Wir lesen und verdauen heute zum ersten Mal alle Vorfälle. Wir gehen davon aus, dass die Menschen, deren Verhalten eine Entlassung aus unserem Unternehmen rechtfertigte, gekündigt wurden oder nicht mehr bei Bungie arbeiten, aber wenn neue Informationen ans Licht kommen – sei es durch aktuelle Berichte oder durch uns bekannte oder anonyme Personen, die sich zu Wort melden – werden wir Maßnahmen ergreifen und diese Aussagen verantwortungsvoll untersuchen. 
  • Wir haben uns auf eine bessere Planung und vernünftigere Veröffentlichungstermine geeinigt, einschließlich der verzögerten Veröffentlichung von „Festung der Schatten“, „Jenseits des Lichts“ und „Die Hexenkönigin“, um der Gesundheit des Teams Vorrang zu geben, während wir weiterhin die Qualität und den Feinschliff liefern, den unsere Community von uns erwartet.  
  • Wir haben uns neu aufgestellt und in unsere Bemühungen um eine stärkere Einbeziehung, Vielfalt und Gleichberechtigung bei Bungie investiert, zum Teil angetrieben durch die laufenden Gespräche mit unseren eigenen Mitarbeiter*innen und die Berichte, die in unserer Branche auftauchen. Zu diesen Bemühungen gehören die Umgestaltung des Bungie Diversity Committees, die Gründung mehrerer neuer, von Mitarbeiter*innen geleiteter Inklusionsklubs wie Black@Bungie, Women@Bungie, Trans@Bungie und Accessibility@Bungie (weitere sind in Vorbereitung) sowie die Einstellung engagierter und hoch angesehener Führungskräfte, die unsere Clubs und unsere Mitarbeiter*innen besser unterstützen und sich auf Inklusion, Vielfalt und Gerechtigkeit bei Bungie konzentrieren.  
  • Im Jahr 2021 haben wir damit begonnen, unsere Einstellungs-, Vergütungs- und Beförderungspraktiken zu überprüfen. Dazu gehört auch die Durchführung einer unabhängigen Vergütungsprüfung, um mögliche Ungerechtigkeiten zu ermitteln und zu beseitigen. Wir sind weiterhin dabei, unsere Personalsysteme und -prozesse zu prüfen und neu zu gestalten, um unbeabsichtigte Folgen zu korrigieren und sicherzustellen, dass Ungerechtigkeit nicht Teil eines undurchsichtigen Systems wird. 
  • Seit 2018 verfolgen wir die Zusammensetzung unseres Teams und teilen die Zahlen offen mit dem ganzen Studio. Heute möchte ich unsere Fortschritte mit euch teilen.  
      • In den letzten fünf Jahren haben wir die Zahl der Mitarbeiter*innen, die sich als Frauen oder Menschen aus unterrepräsentierten Communitys identifizieren, auf 20,5 % bzw. 18,6 % erhöht.    
      • Im Jahr 2021 sind 31 % unserer neuen Mitarbeiter*innen Frauen und 23 % Menschen aus unterrepräsentierten Communitys.  
      • Auf der Führungsebene bezeichnen sich 22,5 % als Frauen und 20 % als Menschen aus unterrepräsentierten Communitys. Die Führungsebene bei Bungie besteht aus Entscheidungsträger*innen, die einen großen Einfluss auf den Gesamterfolg wichtiger Initiativen haben, die für die Bedeutung und die Karrieren ganzer Abteilungen von Mitarbeiter*innen verantwortlich sind und die den langfristigen Erfolg des Studios vorantreiben.  
      • Heute machen Frauen oder Menschen aus unterrepräsentierten Communitys 50 % des Verwaltungsrats von Bungie aus. Außerdem sind 40 % der Führungskräfte von Bungie Frauen oder Menschen aus unterrepräsentierten Communitys.    
      • Im vergangenen September haben wir ein Update zu unseren jüngsten Bemühungen um Inklusion, Vielfalt und Gleichberechtigung veröffentlicht, zu denen auch die Abschaffung der vorgeschriebenen Schlichtungsklausel für derzeitige und zukünftige Mitarbeiter*innen gehört.  
      • Ihr könnt unseren vollständigen September-Bericht auf Bungie.net lesen. Wir werden auch in Zukunft weitere Updates veröffentlichen. Auch wenn wir noch lange nicht da sind, wo wir sein wollen, ermutigt uns der positive Trend, mehr vielfältige Talente aus der ganzen Welt einzustellen, vor allem unter den Berufsanfänger*innen in der Gaming-Industrie. Wir werden diese Bemühungen mit Wachsamkeit fortsetzen, um kontinuierliche Verbesserungen zu gewährleisten.  

Die Fortschritte, die wir bereits erreicht haben, machen mir Mut, aber sie reichen nicht aus und ihre Umsetzung hat zu lange gedauert. Außerdem werden dadurch die schlechten Erfahrungen, die Menschen in unserem Studio gemacht haben, nicht weggewischt.   

Als CEO ist es meine Aufgabe, sowohl die Vergangenheit als auch die Zukunft zu berücksichtigen und Verantwortung für die gegenwärtigen Ereignisse zu übernehmen. Nachdem ich mit dem Team von Bungie gesprochen, alle Geschichten gelesen und sowohl bekannte als auch neu aufgetauchte Berichte gesehen habe, ist es klar, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben.   

Ich werde mich voll und ganz dafür einsetzen. Wir sind noch nicht das Studio, das wir sein können, aber wir sind auf dem richtigen Weg. Und wir werden in unseren Bemühungen nicht nachlassen, denn wir wissen, dass der Weg zu Inklusion, Vielfalt und Gerechtigkeit das Ziel ist, das wir alle anstreben. Dieses Ziel ist entscheidend für die Entfaltung des Potenzials und die Verwirklichung unserer Vision, Bungie zu einem einladenden, gleichberechtigten Ort kreativer und technischer Exzellenz zu machen.  

Der Satz „Mit Kühnheit zu den Sternen“ hat unseren kreativen Motor von Anfang an angetrieben. Mit der gleichen Entschlossenheit, geleitet von Hoffnung und Fortschritt, werden wir die äußerst wichtigen Veränderungen in unserem Studio angehen. Unsere aktuellen und zukünftigen Schritte, die sich auf unsere Mitarbeiter*innen und ihr Wohlergehen konzentrieren, werden die Zukunft von Bungie bestimmen und sind unser wichtigstes Ziel. Wir setzen diese Arbeit mit Dankbarkeit und Demut fort und freuen uns auf die Reise, die vor uns liegt.  

-pete
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