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Community-Fokus: Aztecross

Egal, ob ihr jemanden sucht, mit dem ihr ein paar tolle neue Build-Ideen teilen könnt, oder ob ihr einfach nur ein paar allgemeine Tipps für die sich ständig weiterentwickelnde Welt von Destiny 2 sucht – unser neuester Community-Fokus richtet sich an alle Hüter und steht euch mit Rat und Tat zur Seite. Aufgepasst, Leute, jetzt kommt etwas, das viele von Aztecross’ Community-Mitgliedern ein „lang überfälliges“ Highlight nennen. Was wohl auch stimmt ... aber hey, der Andrang ist immer größer als die Kapazitäten, was?   

Alles klar.  

Jetzt ist es aber soweit: Wir haben The One and Only ins Rampenlicht geholt, um mit ihm über seine Geschichte mit Bungie und seinen Weg als Ersteller von Inhalten zu plaudern. Also, legen wir los – 

aber noch eines vorweg: Wie ihr am heutigen Beitrag schon merkt, werden wir in den nächsten Monaten ein wenig mit der Gestaltung der Community-Fokus-Beiträge spielen und verschiedene Stile ausprobieren. Lasst uns wissen, was ihr davon haltet!  



Aztecross begann seine Reise in die Welt der Videospiele schon in jungen Jahren. Seine Tante teilte ihre Super Nintendo mit ihm, was ursprünglich nur dazu gedacht war, ihre Familienbande zu stärken. Doch für Aztecross stellte sie das Tor in die digitale Welt dar. „Manchmal kam sie erst spätnachts nach Hause, und trotzdem kam sie immer in mein Zimmer und spielte stundenlang Mario Kart mit mir“, erinnert sich der Streamer an die guten alten Zeiten zurück. „Das war die Zeit, in der ich meine Liebe für Videospiele entdeckt habe.“ 

Leider war diese 8-Bit-Liebe nicht von Dauer. Während seiner Kindheit wollte seine Familie verhindern, zu einem „Zockerhaushalt“ zu werden. Glücklicherweise zeichnete sich im Laufe der Zeit trotz dessen das ab, was sich später zu einer unglaublichen Community entwickeln würde. Als er sich an die Anfänge zurückerinnert, kommt ihm in den Sinn, was für einen Einfluss die Xbox auf ihn hatte. „Kurz nach meinem 20. Geburtstag konnte ich endlich wieder einsteigen“, erinnert er sich mit Begeisterung. „Ich weiß noch, wie ich in einen GameStop ging, nachdem ich gerade einen neuen Job im Bauwesen angenommen hatte. Die Xbox 360 war ein Impulskauf. Ab da ging es nur noch abwärts [lacht]. Und mit abwärts meine ich, dass mich die Besessenheit packte und nicht mehr losließ. ‚In it to win it‘ war mein Motto. Der Rest ist Geschichte.“ 

Aztecross begann, sich mit Streaming und der Erstellung von Inhalten zu beschäftigen. In der Destiny 2-Community fand er schließlich sein Zuhause. Seine Streams, Gespräche mit anderen Hütern und humoristischen Einflüsse auf unsere wöchentlichen TWABs zeigten schnell, was er ist: ein leidenschaftlicher Spieler, der verständnisvoll ist, sich aber auch nicht scheut, auf respektvolle Weise Kritik zu äußern. Es ist genau diese Balance, die ihm das Vertrauen seiner Community sichert. Die Gags und Destiny 2-Wortwitze? Nur das Sahnehäubchen. 

Gerade weil er so viel Zeit mit anderen Hütern im Spiel verbracht hat, freuen wir uns, seine schönsten Erinnerungen ein wenig näher zu beleuchten. Außerdem ist es natürlich auch unsere Pflicht, Taniks wieder (und wieder und wieder) ins Spiel zu bringen. Laut dem jungen Inhaltsersteller gibt es einen ganz bestimmten Weltraumspaziergang, mit dem er eine seiner liebsten Spielerfahrungen verbindet: „Immersion und Atmosphäre sind zwei Dinge, wegen der ich mich in ein Spiel verlieben kann“, erzählt er mir. „Bungie kriegt das oft hin. Es bringt mich dazu, immer wieder eintauchen zu wollen. Die Raumstation der Tiefsteinkrypta ist der Teil des Destiny-Universums, der mich immer wieder aufs Neue fesselt und begeistert. Ich weiß auch nicht, Hippy, aber es hat einfach etwas ganz Besonderes, zu dieser Musik (großes Lob dafür, übrigens) durch den Weltraum zu springen.“ 

Mit etwas mehr Ernsthaftigkeit fügt er hinzu: „Was die Geschichte angeht, bin ich Feuer und Flamme für saisonale Inhalte. Ich will ganz ehrlich sein, insgeheim hatte ich gehofft, dass Krähe böse und zu Uldren 2.0 wird. Aber die Version von ihm mag ich sogar noch mehr, glaube ich.“

Da ich selbst ein großer Fan von Krähe bin, fällt es mir nicht schwer, seine Gedanken nachzuvollziehen. Und ich schätze, ich spreche für alle, wenn ich sage, dass die Tiefsteinkrypta eine wundervolle LoFi-eske Atmosphäre hat.  

Egal, ob Aztecross Raids bestreitet oder sich mit saisonalen Inhalten beschäftigt, es gibt nur eine Frage, die wirklich wichtig ist: Welche ist seine Lieblingsklasse? Ich selbst bin ein Fan von Titanen, daher könnt ihr euch vorstellen, wie toll ich es fand, als er sich ebenfalls voller Stolz für unsere bullige und klobige Hütervariante aussprach. Aber was ist schon eine Klasse ohne den richtigen Build, nicht wahr? „Bei Solar 3.0 habe ich gerne mit Hämmern rumgeprügelt, aber nach den jüngsten Veränderungen hat sich das nicht mehr so natürlich angefühlt“, beichtet er. „Nur Hater werden behaupten, dass die Solar-Hammer zu stark waren [lacht]“, fügt er scherzend hinzu. Jetzt experimentiere ich einfach mit verschiedenen Stilen, bis ich herausfinde, was zu mir passt.“ 

Gut und schön, aber was ist sein absoluter Lieblings-Build? „Mein Lieblings-Build in der ganzen Destiny-Geschichte war die Kombination aus Energie-Beschleuniger und dem schweren Angriff mit Kronenteiler – eine Mischung, die ‚Crown Spitta‘ getauft wurde. Wir haben Champions in Spitzenreiter-Dämmerungen mit einem Schlag erledigt und so die ganze Saison lang im PvE richtig Dampf gegeben. Hat sich mächtig angefühlt ... fast zu mächtig.“ 

Apropos Geschichte von Destiny: Es ist kein Geheimnis, dass sich das Bungie-Universum durch sich ändernde Metas, neue Inhalte und erfrischend innovative Spielmöglichkeiten ständig weiterentwickelt. Unser Credo ist ein tragender Pfeiler für diese Entwicklung: Der kreative Ideenrausch ist, woraus die Zukunft entsteht! Was Aztecross’ Wünsche und Träume der Zukunft betrifft, ist er ganz direkt: „Ganz ehrlich? Was die Entwicklung des Spielerlebnisses angeht, leistet Bungie meiner Meinung nach mit Destiny 2 bereits sehr gute Arbeit. Klar, Bugs gibt es immer, aber bei einem Spiel dieser Größe? Da ist das doch zu erwarten. In diesem Stadium von Destiny sind soziale und MMO-Funktionen ein Muss. Das Spiel ist enorm gewachsen, was bedeutet, dass auch die Zukunftsvision wachsen muss. Ich denke, dass wir davon jetzt einen ersten Vorgeschmack bekommen.“  

In Bezug auf denkbare Überarbeitungen fügt er hinzu: „Ich habe vor kurzem ein Video darüber gemacht, wie ich mir Destiny 2 als ‚echtes MMO‘ vorstelle – also mit Clan-Hallen, Spielerwohnungen, In-Game-Gruppensuche (LFG), offene Spielersuche, globale Chats, so etwas halt. Das sind die Funktionen, die mich bei einem Spiel fesseln können und mich noch lange nach dem Abspann daran denken lassen. Ich weiß allerdings nicht, ob das mit eurer Engine machbar ist.“  

Natürlich kommt keine Wunschfantasie ohne einen neuen Fokus aus. Als er darüber nachdenkt, wie der perfekte Fokus aussähe, sieht er sich mit einer philosophischen Frage konfrontiert: Was ist „perfekt“ bei einem „perfekten Fokus“? Er gibt auch zu, dass dieses doch überaus komplexe Thema etwas weniger schwer erscheint, wenn man versucht, realistisch zu sein: „Das ist echt knifflig für mich. Ich hab Stasis miterlebt, ich habe die 3.0-Fokusse gespielt – was Bungie kreiert hat, geht weit über das hinaus, was ich mir selbst hätte ausdenken können. Perfektion ist ein Ding der Unmöglichkeit, besonders wenn man berücksichtigt, wie viele verschiedene Definitionen es von ‚perfekt‘ gibt. Auch wenn die Frage nur ein Spaß war, für mich ist sie ein wenig zu hoch. Ich knalle Sachen ab, spiele mit den neuen Funktionen, wenn ihr sie einführt, und kämpfe um mein Leben, wenn neue Fokusse wie Stasis erscheinen. So oder so mag ich es, wenn Bungie große Geschütze auffährt. Auch wenn es nicht immer eine Punktlandung ist, einen Versuch ist es immer wert und von dort aus kann man schauen, wie es weitergehen soll.“ 

Diese Art der Furchtlosigkeit, mit der er unsere Herangehensweise an neue Inhalte beschreibt, gilt auch für das Handwerk der Inhaltserstellung. Sich selbst herauszufordern, etwas Positives zu bewirken und seine Freude mit der Welt zu teilen, kann aufregend, aber auch ziemlich einschüchternd sein. Umso mehr, wenn man Anfänger ist.  Wie wir an Aztecross’ Geschichte gesehen haben, fängt jeder irgendwann einmal an, also warum nicht jetzt? Für alle, die sich von ihm inspirieren lassen wollen, hat er einen einfachen Ratschlag parat: „Keep it simple. Ich meine es ernst: Habt einfach Spaß“, ermuntert er. „Das ist alles. Lasst uns ehrlich sein, Spaß ist alles, worum es beim Spielen geht. Wenn es keinen Spaß mehr macht, warum weitermachen? Wenn du diese Freude verlierst, hast du den Grund verloren, aus dem du diese Reise überhaupt begonnen hast. Verliere sie also nicht, sondern schätze sie.“ 

Mit einem neuen Showcase und Lightfall am Horizont wird der Weg, der vor uns liegt, voller Erkundungen und Entdeckungen sein – und dem Ergründen dessen, was es wirklich heißt, ein Hüter zu sein. In Aztecross’ Welt könnt ihr euch über die meisten sozialen Medien unter dem Tag @Aztecross einklinken.  



So, das wäre es mit diesem fantastischen Community-Fokus mit einem weiteren wunderbaren Menschen, der unseren Mikrokosmos bereichert. Bevor wir uns verabschieden, vergesst nicht, hier einen Blick auf unseren Community-Fokus mit dem unvergleichlich liebenswerten BonaFideHiro zu werfen.   

Ein großes Dankeschön an euch alle, dass ihr den letzten Teil unserer Serie verfolgt habt! Wenn es einen Menschen gibt, der eurer Meinung nach in das köstliche Fokus-Rampenlicht gerückt werden sollte, gebt uns in den Bungie-Foren oder über Tags in den sozialen Medien Bescheid. Bleibt in der Zwischenzeit nett zueinander, vergesst nicht, ausreichend Wasser zu trinken und passt um Himmels Willen auf euch auf. Eure Körper und Seelen werden es euch danken, vertraut mir.   

  

„Ich sollte besser gehen.“   
Hippy 
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