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Community-Fokus – Pesty

Unser Fokus in dieser Woche ist einer der spektalulären Künstler unserer Community. Seine Arbeit ist Kult und sein Stil hat sofortigen Wiedererkennungswert. Wir wollten mehr darüber hören, wie er diese einzigartigen Darstellungen von Destiny-Charakteren und -Ausrüstung erstellt. 

Hier ist Petsy.

Hi! Ok, warum erzählst du uns zu Beginn nicht ein bisschen was von dir? 

Pesty: Hey! Ich heiße Ian, aber die meisten Leute nennen mich Pesty oder kennen mein Online-Alias IanPesty. Kunst und Gaming waren schon immer etwas Konstantes in meinem Leben. Von einer Kindheit voller Zeichnungen und Spielen auf den frühsten Versionen von Heimcomputern und Spielkonsolen über ein Studium der visuellen Künste an der Universität bis hin zu einer Karriere in der Spieleindustrie als Concept Artist und Art Director.

Ich bin zum erstem Mal mit Destiny in Berührung gekommen, als ich mir meine PlayStation 3 gekauft habe, ungefähr zur gleichen Zeit, als „Dunkelheit lauert“ rauskam, aber ich habe erst nach der Veröffentlichung von „Das Erwachen der Eisernen Lords“ damit angefangen, Destiny-inspirierte Kunst zu erschaffen, als ich einen Entwurf eines Eisenbanner-Titanen mit Flammenaxt gemalt habe (und damit den Destiny-T-Shirt-Contest gewonnen habe), und seitdem habe ich nicht mehr aufgehört, Destiny-inspirierte Kunst zu malen!

Erzähl uns mehr darüber, wie du diese schönen Stücke erstellst. Erkläre uns deine Vorgänge von Inspiration bis hin zu den letzten Feinschliffen. 

Pesty: Mir fällt auf, dass das Erlebnis des Destiny-Spielens auch dann bei mir ist, wenn ich gerade nicht spiele; ich glaube, dass ist einer der Gründe, warum ich es gerne in meine eigene Kunst einbeziehe. Wenn ich normalerweise einen Aspekt von Destiny sehe, der mir gut gefällt, überlege ich, wie ich ihn in meiner Kunst darstellen kann, aber mit meinem eigenen, persönlichen Dreh – das Entfernen des Gesichtsgitters der Einäugigen Maske, um einen grinsenden Totenkopf zu enthüllen, immortalisierte Prüfungen-Rüstung in Form eines Sarkophags, die Reflexion von „Hüter gefallen“ in einem von einer Kugel zersplitterten Visier, die zusammengefassten Aspekte des 14. Heiligen als heraldisches Wappen …


Mein Vorgang variiert, aber normalerweise sammle ich einen Haufen Ideen und Entwürfe, der ständig wächst und sich zu einem klareren Bild entwickelt; die, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie Potenzial haben, sind am Ende die, die ich veröffentliche. Ich genieße es sehr, abends zu arbeiten, während ich atmosphärische Soundtracks und Podcasts höre, die mich in Stimmung bringen; mit vielen Tassen Tee, von denen ich die meisten vergesse, die dann kalt werden.


Während der letzten vier Jahre beim Erstellen von Destiny-inspirierter Kunst hat sich meine Herangehensweise verändert, aber Stilisierung ist immer das Thema geblieben. Innerhalb der letzten Jahre habe ich mich auf einen konsistenteren Stil festgelegt, mit Schwarzweiß-Tönung als Kernaspekt; Farben benutze ich nur selten und zielgerichtet, wenn sie den Charakter des Stücks ergänzen. Licht, Zusammensetzung und Stimmung sind Hauptkomponenten, ich arbeite gerne sehr nah an einem Thema mit sehr genauen Details. 

Bemerkenswert ist das Erschaffen einer Kennzeichnung, wie sie durch radiert aussehende Schraffur und Textur ausgedrückt wird – die Menge an Pinselstrichen, die für das Erstellen eines Stücks verwendet werden, ist wahnsinnig groß, aber etwas daran ist auch sehr entspannend.
Generell ist es wichtig für mich, ein Stück zu erstellen, über das ich mich freue und das mich in Sachen Stil und Thema herausfordert; etwas, das visuell festgelegt ist und Diskussionsbedarf hat; etwas, bei dem ich das Gefühl habe, dass es eingerahmt an einer Wand cool aussehen würde. 

Wow! Das klingt sowohl entspannend als auch anstrengend. Erzähl uns von dir als Hüter: Was ist dein Lieblings-Fokus und was deine Lieblingswaffe?

Pesty: Ich bin ein kompromissloser Jäger. Nachtpirscher, Weg des Fallenstellers, alles mit maximaler Mobilität/Unsichtbarkeit. Ich liebe es, die Fantasie eines hochagilen, unsichtbaren Assassinen spielen zu können – aber ich vermisse die Boshaftigkeit der doppelten Rauchgranaten von „Versiegelte Ahamkara-Griffe“ in Destiny 1 … Unter den Waffen gibt es einige, von denen ich nie genug bekomme: Schnellhauer für seine Geschwindigkeit, seinen klaren, visuellen Stil und offensichtlich seine Animierung; einen bestimmten „Libelle, Toben“-Wurf an „Vertrauen“, deren Pyrotechniken mich immer zum Lächeln bringen; eine Sammlung an Pulsgewehren (Wolfsklauen und Schwingen der Wachsamkeit) und Scoutgewehren (Randys Wurfmesser und Jadehase) ist meine toxische Wahl für den Schmelztiegel.

Nachtpirscher, ich sehe, du bist ebenfalls kulturell bewandert. Hast du irgendwelche kommenden Projektideen oder noch nicht ganz fertige Arbeiten, auf die du uns einen Blick werfen lässt?

Pesty: Ich arbeite gerade am dritten und letzten Stück (Titan) einer Kunstserie namens „Sarcophagus of the Exile“, die ich erstellt habe. Ich habe auch angefangen, über Ideen für ein „Festival der Verlorenen“-inspiriertes Stück nachzudenken, mit dem ich mich gerne beschäftigen würde.


Wir können‘s kaum abwarten, das zu sehen. Erzähl uns von deiner schönsten Destiny-Erinnerung, egal ob sie aus dem Spiel oder von außerhalb des Spiels mit der Community stammt. 

Pesty: Ich glaube, jedes Mal, wenn ich die Möglichkeit habe, mit meinen Freunden oder Künstlern aus der Community zu spielen, gehört das zu meinen Lieblingsmomenten. Ich habe neulich mit den Destiny-Künstlern Kob, Brian Moncus, Pherian und Emily Megan einen Raid mit sehr lustigen Ergebnissen gespielt. Ich habe auch den Prophezeiung-Dungeon mit Mekki und Plain Ben abgeschlossen und meine erste Prüfungen-Erfahrung war mit Jake Myler und Mekki, die meinen Hintern zum Leuchtturm getragen haben, wenn ich mich recht erinnere … 

Außerhalb des Spiels ist mein Lieblingsaspekt von Destiny, wie freundlich und unterstützend die Destiny-Community, die Bungie-Community und die Entwicklerteams sind. Vom Vereinigten Königreich aus zur GuardianCon/GCX zu reisen und einen Tisch im Künstlergang zu haben, war eine wahrlich unvergessliche Erfahrung – eine, auf die ich mich jedes Jahr erneut freue. Die Destiny-Community ist voller kreativer und unterstützender Individuen, die ich glücklicherweise meine Freunde nennen kann; der Inhalt, den sie erstellen, und wie wir miteinander umgehen, ist unglaublich – das motiviert und inspiriert mich. Ich möchte mich auch dafür bedanken, für die erste Welle der von Bungie vorgestellten Künstler in der Community-Künstler-Serie ausgewählt worden zu sein – das war ein definitives Highlight!


Es ist immer toll, dich und die Community bei Events zu sehen. Wo können andere deine Kunst online bestaunen?

Pesty: Ihr könnt mich auf Twitter und auf Instagram finden. 


 
Das hat Spaß gemacht. Gibt es noch etwas, das du loswerden willst, bevor wir dich wieder zu deiner Kunst gehen lassen?

Pesty: Ich glaube, meine Antworten waren lang genug, aber ich würde gerne meinem langjährigen Einsatztrupp-Partner Brynfinity dafür danken, dass er es jedes Mal ausgehalten hat, wenn ich von einem Vorsprung gefallen bin, meine Bindung in seinen Hinterkopf abgefeuert habe oder ihn meiner „Meinung“ zum Titanen-Schulterangriff ausgesetzt habe. 😀

Und zu guter Letzt ein großes Dankeschön dafür, dass ich der Community-Fokus sein durfte, es war mir eine Ehre – und eine weitere großartige Destiny-Erinnerung!

Bedanken wir uns alle bei Pesty dafür, dass er sich Zeit genommen hat, um uns hier mehr über seine Kunst zu berichten. Schaut bei ihm auf Twitter vorbei und sagt Hallo. Wir haben viele tolle Künstler in der Destiny 2-Community. Folgt @Bungie auf Instagram, um mehr fantastische, von der Community erstellte Kunst zu sehen. 

Falls ihr Vorschläge habt, auf wen wir uns als Nächstes fokussieren sollten, lasst es uns auf Twitter oder in unseren Foren wissen.

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