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Community-Fokus: DrAssenov

Wir sind immer wieder inspiriert und beeindruckt von den Inhalten, die es auf unsere Community-Arbeiten-Seite schaffen. Es ist kein Geheimnis, dass wir unsere Community-Künstler lieben. Heute stellen wir DrAssenov ins Rampenlicht, die schon seit unseren ersten Schritten in der Gläsernen Kammer Kunst rund um Destiny erschafft.


F: Erzähl uns ein bisschen über dich und wann du damit angefangen hast, Destiny-Kreationen zu machen.

DrAssenov: Als Kind hatte ich immer Stunden damit verbracht, Comics und Cartoons meiner Lieblingscharaktere zu malen, weil sie sich für mich so real anfühlten. Dieses Hobby habe ich auch während meiner Schullaufbahn beibehalten, weil ich immer wusste, dass ich etwas Eigenes kreieren wollte – angetrieben von dem Wunsch, anderen ein Denkmal zu setzen und auch selbst nicht in Vergessenheit zu geraten, wenn ich mal nicht mehr bin. Nach einer Karriere als Medizinerin habe ich mich dann dazu entschlossen, diesen Kindheitstraum zu verfolgen und Kunst ernsthafter zu studieren.

Ich habe angefangen, Destiny-Fan-Kunstwerke zu malen, als meine Halo-Freunde auf Xbox 360 zu Destiny gewechselt sind, als es veröffentlicht wurde. Mich haben das Aussehen und die Bewegungen der Jäger einfach angesprochen, also wurden sie direkt zu meinem Lieblingsmotiv. Der Großteil meiner Inspiration kommt von meinen Gaming-Freunden, weil die zu den lustigsten Leuten gehören, die ich kenne, und ich sie sehr lieb habe und hoffe, dass sie ewig leben! Mein erstes großes Destiny-Kunstwerk war „Attack on Destiny“ und ich habe es gemalt, nachdem wir die Gläserne Kammer gespielt hatten. Es wurde sogar im PlayStation-Magazin im Vereinigten Königreich veröffentlicht! Das gab mir das positive Feedback, das ich brauchte, um mich mit viel Spaß an den komplizierten und anspruchsvollen Waffen- und Rüstungssets in Destiny zu versuchen.



F: Wie läuft das normalerweise ab, wenn du Kunstwerke schaffst? Vom ersten Entwurf auf ’ner Serviette bis zum Endprodukt.

DrAssenov: Zunächst denke ich einige Stunden über die Posen und die allgemeine Bildzusammenstellung nach, während ich in meiner Umgebung oder online nach Referenzen suche. Manchmal posiere ich im Spiegel oder nutze meine Body-Kun-Modellpuppen und fotografiere sie dann, um mir Ideen zu holen. Dann versuche ich, einen Entwurf in Photoshop zu zeichnen, bis ich merke, dass alles total mies aussieht. Ha ha! An dieser Stelle sage ich mir immer selbst: „Das ist okay so.“ Ich mache dann weiter und lasse die schlechten Entwürfe hinter mir, bis ich etwas finde, das für mich passt. Sobald die Anatomie stimmt, kann ich dann die Entwurf-Phase hinter mir lassen, mich auf einzelne Teile konzentrieren, mich um die Farbgebung kümmern und dann an den Details feilen. Bis zum Schluss finde ich immer eine Menge Fehler. Je mehr Zeit ich mir nehme, desto mehr Fehler kann ich beheben. Kunstwerke mit bunten Linien können zehn bis vierzehn Stunden pro Stück dauern, aber komplett ausgemalte Stücke nehmen gerne mal viel mehr Zeit in Anspruch.


Ich werde oft gefragt: „Wie kannst du nur so lange an einer Sache arbeiten? Dafür könnte ich nie die Geduld aufbringen!“ Die Sache ist die: Ich halte mich nicht unbedingt für eine geduldige Person – ich werde einfach süchtig nach dem Prozess selbst. Man macht es einfach, weil es sonst nicht existieren würde. Wenn die Kreation dann vor einem zum Leben erwacht, nimmt das einen komplett ein. Die sagenhafte Farbpalette für die Komposition harmoniert einfach und man will mehr davon. Man wird schon ein bisschen verrückt, aber dann macht man einfach das persönliche Lieblingslied an und lässt es für zehn Stunden laufen, bis man das Gefühl hat, dass die Zeit stillsteht und man hochkonzentriert ist. Alles macht dann Sinn und kommt zusammen. Dann macht man weiter, bis man bemerkt, dass man eine ganze Weile nicht mehr geschlafen hat und vielleicht eine Pause machen sollte, um zu essen oder so. Das wiederholt man dann einige Male und so bekommt man das Endprodukt. Wenn ich dann fertig bin, fühle ich mich richtig befreit und habe wieder Energie, um es beim nächsten Mal noch besser zu machen!


F: Hast du schon eine Idee, was dein nächstes Projekt sein wird?

DrAssenov: Ich arbeite zurzeit an einem witzigen, aber kleineren Werk für meine Destiny 2-Clankameraden auf Xbox One. Es zeigt Clankameraden, die beim „Everyone vs. Tetsu101“-PvP-Turnier teilgenommen haben. Die Hälfte von uns hat zugeschaut und am Rand getanzt, während die andere Hälfte übereinander hergefallen ist, um Kills zu landen. Die Top-Punktzahl für die Anzahl der Tetsu101-Kills ging an unseren Freund Commander Nova, der die ersten fünf Minuten des Matches nur scharfe Nudelsuppe gegessen hatte. Deshalb spielt die Nudelsuppe in meinem Fan-Kunstwerk jetzt eine große Rolle. Ha ha!

Was meine persönlichen Projekte angeht: Offline stelle ich zurzeit viele Nachforschungen an, mache Konzeptkunst und schreibe an einem Hard-Science-Fiction-Game, das ich eines Tages mit meinem Mann machen will! Wir stehen voll darauf, Weltraumerkundung und -Kolonisierung zu studieren, was einer der Gründe war, warum ich mich so sehr zu den Spielen, die ihr für uns gemacht habt, hingezogen gefühlt habe. Ich hoffe, dass ich eines Tages in meinen Projekten festhalten kann, wie wunderschön und beängstigend die Menschheit sein kann. Bis dahin werde ich mich selbst immer weiter antreiben, um besser zu werden und mehr Nachforschungen zu betreiben!


F: Was ist seit der Veröffentlichung von Forsaken deine Lieblingsaktivität?

DrAssenov: Meine Lieblingsaktivitäten in Forsaken sind der „Letzter Wunsch“-Raid und das „Der Zerbrochene Thron“-Dungeon. Die Bindung bei einem riesigen Besessenen-Mob kaputtzuschießen und eine Menge Sphären gleichzeitig zu erschaffen, ist echt befriedigend. Manchmal streiten meine Freunde und ich uns sogar darum, wer die ganzen Orbs erzeugen darf. Bei dieser Erweiterung habt ihr alle echt fantastische Arbeit geleistet. Als ich zum ersten Mal in die Träumende Stadt kam, musste ich sogar ein paar Tränen unterdrücken, weil ich nicht vor meinen Freunden weinen wollte. Alles in der Stadt hat mich einfach extrem angesprochen: die üppige Pflanzenwelt, die genialen Farbpaletten, der Nebel über den glänzenden, feuchten Steinen am Ufer, die sich auftürmenden Saphir-Geoden und die Regenbögen! Es ist unfassbar romantisch und abenteuerlich zugleich – da ist mit fast das Hirn explodiert. Ich liebe alles an dieser Stadt und ich habe schon Stunden damit verbracht, umherzulaufen und Inspirationen zu suchen. Es ist erstaunlich, wie die Künstler die Stimmung durch die Beleuchtung und das Design perfekt eingefangen haben.



 F: Welchen Fokus rockst du zurzeit? Gibt es da was Neues für dich, seitdem die neuen Fähigkeiten raus sind?

DrAssenov: Ich spiele hauptsächlich den Nachtpirscher, weil man mit ihm am besten große Feindwellen in Schach halten und durch das Erzeugen von Sphären im PvE unterstützen kann. Im PvP sind die Spektralklingen meine Favoriten, weil ich nicht gut darin bin, die Bewegungen meiner Gegner vorherzusagen. Die Extrazeit, die ich durchs Umherschleichen bekomme, hilft mir wirklich dabei, zu entscheiden, ob ich ein Aufeinandertreffen gewinnen könnte oder nicht. Der lilafarbene Jäger gefällt mir diese Saison dank den neuen Riff-Shadern sogar noch besser! Ich habe es mit dem Klingenfeuer versucht, aber ich bin nicht gut darin, Entscheidungen zu treffen. Ich neige dazu, die Idiotin zu sein, die in Panik ausbricht und dann eine ganze Super an nur einen Gegner im Schmelztiegel verschwendet. Vielleicht liegt das daran, dass meine Freunde viel zu gut sind im Schmelztiegel und den Großteil des gegnerischen Teams plattmachen, bevor ich überhaupt auftauche. Ha ha! Ich habe so viele Leute gesehen, die damit Multikills gerockt haben. Das spornt mich an, auch eines Tages so gut zu werden.


F: Wie steht es mit Waffen? Wir sehen, dass du ein Fan von „Schnellhauer“ bist.

DrAssenov: Es macht immer noch eine Menge Laune, „Schnellhauer“ im Schmelztiegel oder gegen die Schar einzusetzen, aber ich habe da noch einen Favoriten auf meiner Liste. In dieser Saison ist die Meisterwerk-Version der IKELOS-Schrotflinte für mich gedroppt und sie ist meine absolute Lieblingswaffe unter den Legendären. Ich war nie wirklich ein Schrotflinten-Spieler und im PvP spiele ich sie immer noch nicht, aber im PvE erlaubt sie es mir, Sphären für meine Freunde zu erzeugen. Man kann damit große Feindgruppen wegbrutzeln und ich fühle mich dabei wie eine Action-Heldin.



F: Willst du noch Grüße loswerden, bevor wir gehen?

DrAssenov: Der dickste Gruß geht an meinen Mann, Randy. Er ist mein unglaublicher, bester Freund, für den ich alles hergeben würde. Dann auch noch Grüße an meine Brüder im Geiste, die mich seit den Anfängen meines Online-Gaming-Lebens kennen: Tetsu101, Cambo, Mario, Trolling Turnip, Ratmore und Liam. Wir haben alle gemeinsam vor fast zehn Jahren auf Xbox 360 angefangen und sind auch in Destiny 2 immer noch zusammen. An all die fantastischen Leute in unserem Clan „The Lone Star“: Ich weiß euch alle echt zu schätzen und ich bin so froh, dass ich mit euch immer wieder so viel Spaß haben kann! Liebe Grüße gehen auch an meine engsten Künstler-Freunde Clinton Felker, Faysal Mekki, Steph Hoang, Matt Oishi, Dulcamarra, Stephen Boe, Spookgeist und viele mehr! Ihre Kunstwerke machen mich immer wieder froh, weil sie die Welt mit ihrem Licht wirklich zu einem besseren Ort machen. Grüße auch an meine Lieblings-Destiny-Streamer: Teawrex und JOverrated. Ihr seid wirklich positive und talentierte Menschen und wir können uns echt glücklich schätzen, euch in unserer Community zu haben. Jeder sollte sie online suchen und ihnen folgen. Ihr werdet Spaß mit ihnen haben!



Es ist immer wieder spannend, zu erfahren, was hinter den Kulissen abgeht, und was Künstler während ihres Kreativprozesses antreibt. Wenn ihr einen Vorschlag für einen zukünftigen Community-Fokus habt, dann lasst es uns im #Community-Forum auf bungie.net wissen.

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